SK Bern 5 (3. Liga)

2. Runde: Bern 5 - Bern 6


Bern 5 - Bern 6 1:3 (Luca Marbacher - Luzian Spicher 1:0, Zoel Liechti - Roger Eichelberger 1:0, Luca D'Arcangelo - Niels Gade 1/2:1/2, Thomas Schlegel - Igor Melenewski 1:0).

Wir hatten gegen unsere ersatzgeschwächten Junioren keinen leichten Stand. Einzig Ziel am Brett 2 verbuchte einen schnellen Sieg. Dort spielte auch kein Junior, sondern eine Leihgabe aus einem andern Team. Als nächstes schüttelten sich Thomas und Igor die Hand. Igor spielte aktiv, setzte viel Druck auf und gewann so einen Freibauern auf der E-Linie. Leider schaffte er es nicht, den zu halten und gab auf, als Thomas mit seinerseits einen entscheidenden Freibauern auf der H-Linie erspielte. Luca D'Arcangelo spielte remis gegen Niels in einer Partie, die hin und her wog. Auf dem ersten Brett wurde eine superscharfe Variante serviert, typisch Luca Marbacher. Nach zwei Stunden, aber nur 16 Zügen, könnte er den Sieg verbuchen. Zwar haben wir heute unsere Junioren besiegt, aber wir sind beeindruckt von ihrem Spiel!


ts

  1. Runde: SK Thun 3 - Bern 5


Thun 3 - Bern 5 3:1 (Eggenberger - Habegger 1:0, Sotermann - D'Arcangelo 1:0, Kämpf - Marbacher 0:1, Donzé - Veljkovic 1:0).


Bern 5 musste heute Lehrgeld zahlen. Drei von vier Spielern spielten ihre erste Wettkampfpartie am Brett. Die Nervosität war gross, die Enttäuschung auch. Davon lassen wir uns aber die Stimmung nicht verderben. Thun war am ersten Brett mit Ueli Eggenberger übermächtig. Toby spielte beherzt und übte viel Druck aus, doch Ueli behielt stets den Überblick und hatte auf jede Drohung eine passende Antwort. Einen falschen Damenzug Tobys nutzte er sofort aus zu einer unwiderlegbaren Mattkombination. Luca D'Arcangelo war leicht im Hintertreffen, als er die Initiative an sich riss, um sich mindestens den halben Punkt zu sichern. Leider übersah er dabei eine Mattdrohung des Gegners. Ärgerlich ist, dass der Gegner das zuerst auch nicht erkannte und nur durch Glück oder Intuition den richtigen Zug wählte. Nikolaj liess im Mittelspiel einen unvorteilhaften Figurentausch zu, worauf seine Stellung zerfiel.

Den einen Punkt holte Luca Marbacher. Die Partie war lange ausgeglichen. Luca bemerkte schliesslich einen Berechnungsfehler seines Gegners und

konnte einen Mehrbauern herausspielen. Dieser war nicht mehr am Durchlaufen zu hindern und so fuhr Luca in seinem ersten Spiel den ersten Sieg heim.

ts