SK Bern (4. Liga)

5. Runde: Fribourg 2 - SK Bern 4


Niederlage gegen Fribourg 3: Wenn der Aberglaube zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird oder Zahlen das Schach bestimmen


Jeder Mensch ist sensibel. Es gibt welche, die sind es ein bisschen mehr - sie haben sozusagen einen 7. Sinn. Dazu gehöre ich. Bemerkbar hat sich dies schon in meiner Jugend gemacht. Aber so richtig begriffen, habe ich es erst im Erwachsenenalter. Als ich wirklich schnallte, dass meine Gedanken und Gefühle zu Themen, Menschen, Vorgänge, Institutionen, Mechanismen und Prozesse sehr präzise sind. Eine Frau hat mich einmal in Zürich über meinen 7. Sinn getestet. Ich sollte beispielsweise ihren Vorname in drei Versuchen erraten oder ihr Alter auf zwei Jahre genau schätzen. Sie hiess Beatrix (die Glückbringende - erraten im 3. Versuch) und war 48 Jahre - ein Volltreffer. Es bestätigte sich, dass da bei mir ein besonderer Spür- und Denksinn vorhanden ist. Eine Sensitivität, die das Leben aber nicht wirklich einfacher gestaltet, denn oft bin ich in diversen Bereichen für meine Mitmenschen zu schnell, zu früh, zu kritisch und sie checken es - wenn überhaupt - erst später, was ich da wieder alles vorschlage. Wenn ich aber sehe, dass Handlungsbedarf nötig ist, dann kann ich es nicht lassen und kommuniziere, was ich denke. Das kann irritieren. Ich war im ersten Jahrgang an der PH Bern (Pädagogische Hochschule) und wollte das Gespräch mit der Chefin vom Institut, da es einfach viel zu viel „Schmarren“ gab. Sie reagierte nicht auf die Einladung zum Kaffee. Vermutlich - weil Wahrheit (auch wenn dies individuell und subjektiv ist) und Kritik für die Menschen, die grössten Provokationen sind, mit denen wir nicht wirklich gelernt haben, zu leben. Man lügt lieber oder redet dem Mund nach, anstatt an die Essenz zu gelangen. Oft ist es auch eine Form von Trägheit, denn hätte die PH die Kritik zugelassen, dann wäre auch eine Reform angesagt gewesen und das wiederum benötigt handeln. Die Kritik wäre allenfalls publik geworden und das führt wiederum zu Fragen und Kritik. Dem geht man aus dem Weg, denn es kann unangenehm werden.


Unsere Partie fand an einem 13. statt und 13 gilt als Unglückszahl. Das machte mir tagelang zu schaffen, weil ich u.a. deswegen ein sehr schlechtes Gefühl hatte. Ich achte sehr auf meine Gefühle, die sagen mir viel. Die irrationale, abergläubische Furcht vor der Zahl 13 wird Triskaidekaphobie genannt. Sie war da und trotzdem freute ich mich auf Fribourg. Einerseits hätten wir mit einem hohen Sieg unsere Aufstiegschancen gewahrt und andererseits wegen der Stadt.


Ich war 1988 während meiner RS am Bundesturnier in Fribourg. Ein Schachkollege schrieb meinem Kadi einen Brief, dass ich mich für das Bundesturnier qualifiziert hätte und es als Schweizer eine Ehre sei, dort mitzumachen. Eigentlich konnte dort jeder mitspielen, der die Startgebühr bezahlte. Das verschwiegen wir. Jedenfalls erhielt ich vom Militär 4 Tage Urlaub - aber nur - wenn ich mich bessere, denn in meiner Qualifikation stand, ich solle Befehle nicht nur kommentieren - sondern befolgen. Das wurde nach dem Schachturnier nicht wirklich besser. Sie schickten mich dann ins Büro und dort machte ich einen überraschend guten Job. Am Bundesturnier spielte ich gegen die Lebenspartnerin und spätere Frau von Viktor Kortschnoi - eine grosse Diva. Ich begriff noch besser, weshalb man ihn "Viktor der Schreckliche“ nannte oder erkannte eine zweite Variante. Als Rekrut hat man eine besondere Affinität zum anderen Geschlecht. Als ich in einem Kleiderladen eine schöne Verkäuferin mit so schönen Augen sah, war ich hin und weg und kaufte ein Hemd, zahlte mit so schönen Noten, wegen den so schönen Augen, dass es das teuerste Hemd ever wurde. Gestört hat es mich nicht, wegen den so schönen Augen, die nie mehr vergessen wurden. Etwa so, wie zig Jahre später auf dem Markusplatz in Venedig, als ich mit einer Dame einen Kaffee trank und 15 Fr. pro Kaffee bezahlte. Sie wetterte wild über den Preis. Ich lächelte und sagte, ich werde nie mehr vergessen, mit dir hier einen Kaffee getrunken zu haben.


Zu viert ging es nach Givisiez einem Vorort von Fribourg. Dort angekommen viel uns beim Bahnhof die Überführung auf, die nach Ernst Frischknecht einen Preis gewonnen habe. Diese Fehlkonstruktion hätte von mir die "rostige Schraube" oder die "faule Birne" erhalten - aber sich nicht mehr. Auf dem Weg wetterte Serge Serempus im Eddie Murphy-Stil im Film „das goldene Kind“, weil ihm das Laufen gar auf den Sack ging und er an meiner Orientierung zweifelte. Gleichwohl schafften wir es in die Region des Spiellokals und nahmen im örtlichen Altersheim einen Kaffee.


Dann ging es los. Bei der Aufstellung kam es etwa so, wie ich es erwartet habe. Ich erhielt den jungen Freiburger mit der klar besten Saisonperformance, Serge ebenfalls einen jungen, der für die 4. Liga fast zu stark ist, Ernst Frischknecht hatte einen Gegner, der auf dem Papier klar schwächer war. Nur bei Andre Roth hatte ich bedenken, denn er erhielt den Mannschaftsleiter, der mit über 1900 Elo ein Brocken in der 4. Liga ist. Ich hoffte, dass Andre mit den schwarzen Figuren einigermassen unbeschadet aus der Eröffnung kommt, denn das ist seine Achillesferse. Im taktischen Bereich traute ich ihm einiges zu.


Bei meinem Gambit brauchte mein Gegner Zeit - viel Zeit. Nach 3 Zügen waren schon 25 Minuten weg. Ich ging mal Rauchen und war dann überrascht als Andre sichtlich irritiert zu mir kam und die Niederlage eingestehen musste. In der Eröffnung fielen bei ihm bereits kompensationslos Figuren. Ein weiterspielen war da zwecklos. Das war natürlich sehr schade für Andre und seine Freude Schach zu spielen. Schach kann wie eben das Leben sehr hart sein. Dafür hatte Ernst Frischknecht kompensationslos einen Mehrbauern und die bessere Stellung. Bei Serge sah es nach der Eröffnung ausgeglichen aus.


Mit dem Damentausch zerstörte ich die Rochade meines Gegners und hatte wegen dem Gambit Entwicklungsvorteil, der so stark war, dass mein Gegner zwingend im 7. Zug a 3 spielen musste, sonst wäre seine Stellung bereits aufgabereif gewesen. Es folgte von mir die grosse Rochade mit einem Schachgebot des Turms. Der weisse König musste auf e 1 zurück. Weiss sah sich einer starken Umklammerung ausgesetzt. Dann kam der 10 Zug von mir. Bisher hatte ich kaum Zeit gebraucht und mein 7. Sinn sagte mir, dass jetzt der Moment ist, das Feuerwerk zu starten. Ich sah das optimale Feld für meinen schwarzen Läufer und sah auch, dass er direkt von einem Bauern angegriffen würde. Ich nahm mir Zeit - aber viel zu wenig und setzte dann den Läufer nicht dorthin, wo ich ihn ursprünglich gerne gesehen hätte. Das wiederum gab meinem Gegner die Möglichkeit, sich aus der Umklammerung zu lösen. In einer späten Analyse in der Brasserie Lorraine zeigte mir Luca Marbacher, wie das Feuerwerk aufgegangen wäre. Eingerechnet wäre ein Springeropfer und zusätzlich die Hergabe einer Qualität. Die Stellung von Weiss wäre ein Fiasko gewesen. Aber leider vertraute ich nicht meinem 7. Sinn und hatte diese Chance verpasst. Ich spielte mit Minusbauer dafür Läuferpaar und aktiveren Stellung auf der Suche nach anderen Motiven und fand wenigstens den Weg, den Bauern zurückzugewinnen. Die Stellung flachte ab, Figuren wurden getauscht und nach der Zeitkontrolle hatten beide je König, Turm und drei Bauern. Eine Stellung, die nicht zu gewinnen war. Mein Gegner bot Remis an, das ich zähneknirschend annehmen musste, denn es gab für keinen, die Möglichkeit zu gewinnen. Ein Versuch wäre der Verlust der Partie gewesen.


Bei Serge stand sein weisser Läufer irgendwo perspektivlos in der Schachwüste. Dafür hatte Ernst die Möglichkeit einen zweiten Bauern zu gewinnen. Serge begann Bauern zu geben, um seinen verwahrlosten Läufer zu aktivieren. Er setzte voll auf die Karte Taktik. Die Zeitnot seines Gegners half dabei. Serge gab nochmals einen Bauern und nochmals, führte die Dame, den Springer und den Läufer stetig näher an den gegnerischen König. Die Zeit lief von seinem Gegner und lief. So, dass Andre Roth zu mir kam und erklärte, dass da irgendwas nicht stimmt mit der Zeit bei dieser Partie. Ich ging das kontrollieren und sah, dass noch lange nicht die 40 Züge vollzogen waren und die Zeit von Serge's Gegner wieder auf 30 Min. stand. Das konnte nicht sein. Ich informierte sofort den gegnerischen Mannschaftsleiter, dass da etwas nicht stimmt. Er unternahm nichts und signalisierte, dass weitergespielt werden sollte. Das brachte mich in Rage, denn offensichtlich war da etwas nicht ok. Der gegnerische Mannschaftsleiter blieb passiv. Als ich mich entschloss, die Uhr anzuhalten, um das Geschehene zu untersuchen, kam Serge und verkündete den Sieg - gleich doppelt. Die Uhr lief ab und eine Springergabel gewann die gegnerische Dame. Ich konnte mich so wieder einklinken und wir beschlossen die Thematik nicht weiter zu folgen. Damit hatte Serge nach über 20 Jahren ein aussergewöhnliches Comeback gegeben. 4 Spiele - 4 Siege! Wow! Eine hervorragende Leistung! Gratulation!


Die tragische Figur am Match war Ernst Frischknecht. Anstelle den zweiten Bauern zu grabschen, entschloss er andere Züge zu spielen und verlor den Faden. Als ich seine Stellung wieder anschaute, kehrte das Pendel und Ernst hatte einen Bauern weniger. Manchmal ist es einfach gut, wenn ein Schachspiel seinen Sitzplatz verlässt und eine andere Perspektive sucht, um dann wieder weiterzufahren. Das kann blockierte Gedankenströme wieder ordnen. Aber in der vorhandenen Stellung war das schon zu spät. Der gegnerische Mehrbauer war so nah an der Umwandlung, dass es keine Rettung für Ernst gab. Damit war die 2.5 : 1.5 Niederlage besiegelt. Nach einem Sieg am Anfang, gefolgt von 3 Unentschieden, kam am Schluss unserer Saison die Niederlage. Der Kreis ist geschlossen.


Wir fuhren nach Bern zurück. Zu dritt gingen wir fein Essen - im Restaurant, das wir Schachspieler gut kennen. Es gab Wild und Andre zeigte uns seinen besten Zug an diesem Tag, die Auslese des prima österreichischen Rotweins. Der passte so gut zum Essen, dass bei uns trotz Niederlage eine prima Stimmung war. Essen tut doch einfach gut. Besonders in prima Gesellschaft. Serge konnte als einziger Tagessieger, es allwä noch mehr geniessen. Schach war nicht mehr wichtig und das war auch gut so. Mich hat es besonders gefreut, dass wir es doch einmal geschafft haben, als Team zusammen den Schachnachmittag mit einem Znacht ausklinken zu lassen.


I gave you 5 - 5 Berichte. Damit verabschiede ich mich als SMM-Mannschaftsleiter und -Berichterstatter. Im Schach als Mannschaftsleiter sage ich aber nie nein - vielleicht kommt es irgendwann zu einem Comeback. Aber dann sollte die Planung der Teams und meine Vorstellungen für mich stimmen. jb

4. Runde: SK Bümpliz 2 - SK Bern 4

Bümpliz - Bern 4 2:2 (Bucher - Serempus 0-1, Siegenthaler - Hofer 1:0, Wipf - Gil 1:0, Bobrovska - Lehmann 0:1)


Unentschieden gegen Bümpliz 3. Das dritte Remis in Serie - wenn die Geschichte sich wiederholt und zum Drama wird

Bümpliz ist ein Quartier in Bern, bei dem viele die Nase rümpfen. Es wird als minderwertig angeschaut. Vielleicht weil es historisch ein Arbeiterquartier war und ist und die Noblesse dies seit je her als schlecht empfunden hat. Ich empfehle jedenfalls allen das Quartier mal genauer anzuschauen und sozusagen eine Art Quartiertvisite mit Quartiersoziologie zu betreiben. Denn ist mal erst dort, kann man diverses entdecken. Nicht nur das Restaurant Sternen, wo 1992 das Bundesturnier stattfand und ich als grosser Sympathisant des Arbeiterschachs mitgespielt habe. Das Turnier vor bald 30 Jahren hat mein Leben nachhaltig geprägt, denn gerade zu dieser Zeit, gab es parallel zum Turnier in der Reithalle ein dreitägiges „Baufest“. Das war ein Event mit zig Bars und Bands, mit Kino, Theater, Klamauk, Essen und Menschen - vielen Menschen bis spät - sehr - sehr spät. Für mich als Landei aus dem Thurgau war das ein Wunder - ein kulturelles Paradies! So etwas hatte ich zuvor noch nicht erlebt - einfach Kultur und auch ein bisschen Bier oder mehr als ein bisschen - pur. Das Schachturnier wurde irgendwie - das ist auch verständlich - zweitrangig. Ich war jeden Tag in der Reithalle und genoss das extrem. Das war ein so nachhaltiges Erlebnis, dass allwä schon damals die Signale so gestellt hat, dass ich heute in Bern lebe.

Ein Highlight von Bümpliz ist das Schloss. Dort, wo regelmässig geheiratet wird, spielt auch der Quartierschachklub. Das ist für mich eines der schönsten Orte in der Schweiz, bei dem Schach Meisterschaftsspiele durchgeführt werden. Darum war für mich auch sonnenklar, dass ich dort Peter Lehmann als Bümplizer spielen lassen wollte, denn nicht unweit vom Schloss wuchs er auf. Peter hatte quasi ein Heimspiel. Es brauchte zwar ein bisschen Überzeugung. Aber er kam. Dafür musste mir Roger Eichelberger absagen. Für ihn rückte Heinz Hofer nach.

Gerade der Heimspiel-Peter sorgte für viel Aufmerksamkeit. Seine Partie wurde an diesem Nachmittag am meisten beachtet. Zuerst musste er erleben, wie es ist, wenn man in der Eröffnung eine schablonenhafte Rochade vollzieht. Denn seine jugendliche Gegnerin konnte einen Springer dermassen platzieren, dass es für Peter nicht mehr angenehm war. Nachdem Figuren abgetauscht wurden und Peter mit dem Bauern vor dem König auf f6 zurücknehmen musst, kam die Schwarze Dame dermassen massiv mit Schachs und Drohungen daher, dass Peter sich vorkommen musste, wie in einer überheissen Sauna und weit und breit war keine Abkühlung in Sicht. Dabei hätte es einen kleinen aber grossen Zug gegeben, der für Luft und sogar einen Mehrbauern geführt hätte. Aber anstelle dieses Manöver durchzuführen, entschloss Peter mit dem König einen wilden Spaziergang zu beginnen. Der führte ihn an den Rand der Niederlage, denn seine Figuren waren nicht mehr koordiniert, der König stand dort, wo er normalerweise nicht steht und erst noch fehlten zwei Bauern. Die Fortuna resp. die junge Bümplizerin war ihm zum Glück wohl gesinnt, denn sie tauschte ihre viel besser positionierte Dame so, dass Peter noch einen Bauern gewann. Mit dem Läuferpaar konnte er sogar den einen Minusbauer verkraften und mit optimalen Zügen hätte er das Zepter übernehmen können. Das gelang zwar nicht ganz. Aber die Juniorin tauschte nochmals eine Figur so, dass schliesslich beide ungleichen Läufer und 4 Bauern hatten. Ich signalisierte Peter, dass er Remis anbieten kann. Das tat er auch umgehend. Nur seine Gegnerin lehnt ab. Das Ablehnen eines Remisangebots hat jedoch seine Tücken, denn psychologisch folgt danach oft ein forcierter Zug, denn der Ablehnende möchte den Gewinn oder besser Stellung zu schnell anstreben. Genau das geschah mit der jungen Gegnerin von Peter. Sie spielte einen schwachen Zug und Peter konnte einen Freibauern auf die Reise schicken, der nur mit dem Verlust des Läufers aufgehalten werden konnte. Peter schaffte sich mit Mehrfigur einen zusätzlichen Freibauern lehnte selber ein Remisangebot ab und opferte seinen Läufer so, dass nur noch er einen Bauern hatte, der unaufhaltsam zur Dame unterwegs war. Hat Peter solche Möglichkeiten, dann macht er das auch. Und die Gegnerin gab auf.

Wie die Jungfrau zum Kind kamen wir so zum ersten Punkt. Es kam noch besser, denn Serge Serempus fand in einer ausgeglichenen Stellung einen sehr starken Angriff. Gegen den hatte der talentierteste Bümplizer Schüler keine Gegenwehr. Sehenswert verbesserte Serge seine Stellung und erzwang nicht nur klaren materiellen Vorteil sondern einen unwiderstehlichen Angriff, der zum Matt führte. Das war grosses Kino und die 2:0-Führung.

Es sah nach mehr aus, denn die Stellungen von Oscar Gil und Heinz Hofer waren vielversprechend. Oscar spielte mit Schwarz die Eröffnung ruhig und besonnen.Er nahm sich Zeit und hatte Geduld seine Züge wohl überlegt auszuführen. Die Stellung war nach meiner Einschätzung lange ausgeglichen. In der Phase vor der Zeitkontrolle sah ich eine Änderung in Oscars Wesenszügen. Er wurde nervöser. Als ich bemerkte, dass er einen 3 zügigen Bauerngewinn übersah und die Qualität der Züge abnahm, signalisierte ich ihm ein Remisangebot. Er spielte weiter mit einem Springer und 4 Bauern gegen ebenfalls einem Springer und 4 Bauern mit einem König, der besser stand. Die 40-Zügeregel war schon längst erfüllt, als Oscar zunehmend hektischer wurde. Ich verstand das erst nach der Partie, denn die Zeit von Oscar lief gegen 0 und er dachte, dass er dann verliert, wenn sie abgelaufen ist. Er wusste nicht, dass er erst nach Erfüllung der 40ig-Zügeregel und abgelaufener Zeit, die zusätzliche halbe Stunde erhält. So geriet er unnötig in Zeitstress und schoss seine Partie einzuüging mit einem Riesenbock weg.

Nun lag es an Heinz noch zu punkten. in seiner Weiss-Partie lief auf dem Königsflügel nichts. Die Chose lief auf der anderen Seite. Dort gab er Bauern, damit ein anderer den Superplatz auf b 7 beziehen konnte. Dieser war unterstützt von Springern und drohte die Umwandlung. Das musste sein Gegner verhindern. Er fand die nötigen Züge. Die wiederum Heinz dazu hätte bringen sollen, mit seiner Dame entsprechende Felder zu besetzten, die ihn ermöglichten Druck auf das Felder b 8 und Umgebung auszuüben. Diese Züge hätte die gegnerische Stellung geschwächt und er wäre möglicherweise so mit der Dame hinter die gegnerische Stellung gekommen, dass sein Bauer die Partie entschieden hätte. Nach über 3 ständigem Kampf war die Kondition jedoch arg strapaziert worden und Heinz zog so, dass sein Superbauer verloren ging. Damit war auch die Niederlage eine Frage der Zeit. Ein Figurenverlust beschleunigte dann das Ganze noch, bis Heinz schweren Herzens aufgeben musste.

Das war das dritte Unentschieden in Serie. Nach zweimal 2:0- und einmal 2:1-Führung und zusätzlich noch besseren Stellungen. Das ist schon dramatisch, fahrlässig oder einfach Unvermögen. Das gibt es auch in höheren Ligen - aber nicht in diesem Ausmass. Das ist 4. Liga. Mit diesem Unentschieden sind jedenfalls unsere Aufstiegschancen nur noch theoretischer Natur. jb


3. Runde: Bulle - SK Bern 4

Bulle 1 - Bern 4 2:2 (Ducrest - Lehmann 1-0, Ghassemi - Brauchli 0:1, Mauron - Frischknecht 1:0, Bochud - Serempus 0:1)


Ein Unentschieden gegen das stärkste 4. Liga-SMM-Team der Schweiz - Taktik auf und neben dem Brett!


„Gentlemen, hier am Strand werden wir getötet. Gehen wir landeinwärts, um dort getötet zu werden.“ Ein Zitat von US-General Norman Cota bei der Invasion vom D-Day am 6. Juni 1944. Dieser Typ kam mir in den Sinn, als ich den Spitzenkampf gegen Bulle 1 vorbereitete, denn er führte bei der Invasion am Omaha-Beach seine Truppen, ging voran und gab ihnen Mut, Entschlossenheit, Hoffnung und nicht zu letzt Glauben. Auch durch ihn war mir klar, dass ich beim Spitzenkampf mein Debüt als Spieler geben werde und damit versuche dem Team zusätzliche Stärke zu verleihen, denn wie wir durch Cota wissen, ein Leader geht voran!

Beim Schlüsselmatch mussten wir leider kurzfristig auf Heinz Hofer verzichten, was die vorgesehen Aufstellung über den Haufen warf. In Absprache mit Peter Lehmann entschlossen wir, ihn am ersten Brett gegen die Greyerzer zu „verheizen“ und mit Serge Serempus und mir mit Weiss auf Angriff zu spielen, in der Hoffnung, dass so gepunktet werden kann.

Bei Bulle 1 gab ebenfalls der stärkste Spieler sein Debüt. Ich bezweifle jedoch, dass er den US-General vom 2. Weltkrieg kennt. Trotzdem - auch sie wussten, um die Wichtigkeit des Matches, wenn es um die Aufstiegsplätze geht und irgendwie hatten sie eine ähnliche Strategie. Auch bei ihnen spielten die stärksten beiden Spieler mit Weiss. Das gab eine Konstellation, dass Serge und ich in etwa gleich starke Gegner hatten, der Gegner von Peter wies 600 Elo mehr auf und der Gegner von Ernst Frischknecht hatte auf dem Papier 400 Elo mehr. Das hätte rein mathematisch ein 3 : 1 für Bulle 1 gegeben. Aber manches im Leben ist eben nicht Berechnung!

Nach meiner Standarderöffnung erinnerte ich mich an meine Schach Jugendzeit. Damals erhielt ich in der Schachszene Ostschweiz -oder zumindest Teile davon - den Übernamen „Opfer-Brauchli“, weil mir regelmässig sehr wilde Opfer in den Sinn kamen. Das blieb auch später so. Beispielsweise 2002 beim Bundesturnier in Basel (HT 2), als ich in in der letzten Runde, den damaligen NLA-Mannschaftsleiter von Sorab in 25 Zügen überspielte und so auf den 2. Rang kam. Eine Partie, die von mehr als 20 Zuschauern interessiert verfolgt wurde. Und ja - mein Gefühl führte mich genau zu solchen wilden Zügen. Schon im 15 Zug opferte ich den Springer auf f 7. Es folgte in den folgenden Zügen eine furioses Feuerwerk. So war die Stellung nach 24 Zügen gewonnen. Mein Gegner spielte noch weitere 20 Züge, bis er dann aufgab. Und auch hier gab es Kiebitze und sogar mit dem ex SP Präsidenten Christian Levrat einen sehr prominenten.

Nach ca. 2 h gewann Serge Serempus am 4. Brett eine Figur. Wir konnten gegen die 1000 Elo mehr aufweisenden Buller schon mit einem Punkt rechnen. Nach einer französisch Abtauschvariante stellte Serge seine Figuren dermassen gut auf, dass seinem Gegner Weh und Bang wurde und ein Figurenverlust nicht verhindert werden konnte. Mit drei Bauern und einem Springer weniger erlaubte sich Serges Gegner sogar ein Remis anzubieten. Das lehnte Serge mit den Worten „probablement demain“ ab. Völlig auf verlorenem Posten wurden noch zig Züge gespielt, bis endlich die Einsicht kam und der Buller aufgab.

Am ersten Brett sah die Stellung von Peter Lehmann gegen seinen übermächtigen Gegner lange gut aus. Peter konnte seine Figuren entwickeln. Nur ein Angriffsplan schien nicht wirklich vorhanden zu sein. Sein Gegner hatte jedoch einen. Irgendwann liefen Figuren und vor allem auch die Bauern auf den König von Peter los. Insbesondere der F-Bauer wurde mehr als lästig. Er entschied die Partie zu Gunsten von Bulle 1. Ein Bravo für Peter für die lang gut geführte Partie!

Bulle 1 mit einem Elodurchschnitt von über 1900 Elo ist von der Stärke her eine veritable 2. Liga Mannschaft und dadurch auf dem Papier die stärkste 4. Liga Mannschaft der Schweiz. Aber für uns lag die Sensation in der Luft. Ernst Frischknecht konnte in seinem Debüt eine Sizilianische Variante spielen, die er gut kannte und darum eine ausgezeichnete Stellung erreichen. Ab dem 15. Zug drohte er sogar ständig mit Matt und dies notabene mit den schwarzen Figuren. Ernst spielte eine Glanzpartie und hatte seinen Gegner lange im Griff. Bis er im entscheidenden Moment mit der Dame fehl griff. Er hätte mit ihr Matt drohen können und damit seinem Mehrbauern auf g 2 dermassen Gewicht gegeben, dass die weisse Stellung zusammen gebrochen wäre. Aber - Ernst sah es nicht und setzte auf Damentausch, der ihm den so schönen Mehrbauern nahm und seine Stellung aus der Balance brachte, so dass sie leider verloren ging. Das war der Wermutstropfen des prima Unentschiedens. Ernst konnte die Früchte seiner Stellung nicht ernten. Das ist sehr schade für ihn und es hätte uns den Sieg gebracht, Ernst einen riesen Schachskalp, und eine weitere Prachtspartie von SKB 4. An diesem Nachmittag gab es lauter Weisssiege, das hab ich in meiner langen Schachzeit auch noch nie erlebt.

Fazit vom Tag: Weiss ist heiss - doppelte Strategie ist besser als einfache und wir bleiben im Aufstiegsrennen! jb


2. Runde: SK Bern 4 - SK Lyss-Seeland 2

Bern 4 - Langenthal 2 2:2 (Gil - Bloch 0-1 , Hofer - Schwab 1:0, Roth - Jakob 1:0, Lehmann - Weber 0:1)


Generationenduell Teil 2: Wenn Springer sich am Rande verirren

Wer hätte gedacht, dass es SMM-Spiele geben wird, die nicht ohne Impfung oder Tests stattfinden? Damit sind viele überrascht worden und kaum jemand hat sich das vor zwei Jahren vorstellen können. Zurzeit steht die gesamtschweizerische Covid-Impfquote bei 53 %. Bei Fussball Challenge-League Vereinen ist sie bei 70 %, bei den Super-League Teams sogar auf 85 %, etwa gleich hoch, wie bei den professionellen Eishockeyteams der Schweiz. Das Team von SKB 4 hat sogar eine unglaubliche Quote von 87.5 %. Damit stehen wir allwae im Vergleich zu anderen Schach Mannschaften und Clubs besonders überzeugend da. Für mich ist darum klar, die Spieler des Teams wissen, was sie machen und warum.

Gerade im Schach ist diese These jedoch zweifelhaft. Gegen Lyss-Seeland 2 trafen wir auf ein komplettes Juniorenteam. Diesmal fand ein reiner Match Senioren gegen Junioren statt. Ich wusste, dass es eng werden wird Darum gab es die Devise oder Ziel: Wir wollen nicht verlieren!

Als erster vom Team fand sich Andre Roth ein. Umgehend unterrichtete er mich, über sein schlechtes Gefühl. Mannschaftsleiter haben verschiedene Funktionen. Die Spieler zu motivieren und aufzubauen gehört dazu. Das gelang. Als er in der Eröffnung zwei Züge hintereinander den gleichen Springer führte und dieser dann auf der H-Linie stand, überkam aber mich ein schlechtes Gefühl. Es wurde nicht besser, als wenig später derselbe Springer den gegnerischen weissen Läufer tauschte. Mit diesen Tempoverlusten stand Andre passiv. Zudem stand sein Läufer auf h 2, wo er leicht vom gegnerischen Läufer getauscht hätte werden können und sein Turm dort hätte zurücknehmen müssen. Also - auch positionell lief nicht alles nach Wunsch. Darum versuchte Andre sein Glück in der Offensive. Beide rochierten gross. Die Dame von Andre zielte auf taktische Motive, die gelangen, denn sein Gegner übersah eine zweizügige Kombination, die Andre einen Bauern einbrachte. Davon konnte sich der junge Lysser nicht mehr erholen. Andre konnte danach relativ rasch und mit guten Gefühlen, seine Stellung zum Sieg führen.

Gute Gefühle hatte ich bei der Stellung von Heinz Hofer. Er konnte aus der Eröffnung seinem Gegner auf der rochierten Königsseite einen luftigen Patron bescheren - dies mit einem unvorteilhaften Doppelbauern. Vieles wurde abgetauscht. Es standen bald die Schwerfiguren und ungleiche Läufer mit einer Bauernposition auf dem Brett, die klar besser für Heinz war. Der Junior stellte Heinz jedoch eine Falle, indem es danach aussah, dass der Berner mit einer Kombination eine ganze Figur hätte gewinnen können. Aber - dieser Figurengewinn war vergiftet und der einzige Trumpf des Gegners, sein Freibauer hätte sich verwandeln können. Heinz nahm sich bei dieser $chlüsselstellung viel Zeit, sah die Problematik und schlug zum Glück (noch) nicht zu. Dafür ging er auf Bauernbeute und heimste einige Bauern ein. Wie er den Läufer doch noch bekam, entging mir. Sein Gegner gab ziemlich bald darauf auf. Es stand 2:0 für SKB 4!

Wir hatten nach zwei Partien bereits das Ziel geschafft und es sah nach Supplement aus. Oscar Gil führt positionell seine Züge aus. Sein Gegner erhielt dadurch die Möglichkeit, eine standesgemässe Entwicklung zu tätigen. Es entstand eine Stellung, die lange in Balance war. Bis Oscar auf der Damenseite mit dem B-Bauern einen Minoritätenangriff startete, der vielversprechend aussah. Es folgten taktische Momente mit Fesselungen und Drohungen, die den Stellungsvorteil vergrösserte. Leider hatten beide Spieler nicht mehr viel Zeit. Ich überlegte mir, Oscar zu signalisieren, ein Remis anzubieten. Aber - er stand besser und bis zu diesem Zeitpunkt spielte er überzeugend - einfach souverän. Zudem sah ich, wie er den Stellungsvorteil in eine gewonnene Position hätte führen können. Darum schwieg ich und nahm an, dass Oscar das auch sieht. Er sah es nicht, verlor völlig den Faden und stellte sogar eine ganze Figur ein. So brutal kann Schach sein. Ein Zug genügt und die Früchte von vielen Zügen sind weg. Oscar gab folgerichtig auf. Das sind bittere Erlebnisse und Lernprozesse, die alle Schachspieler haben, fühlen und erleiden. Auch wenn es schade ist - irgendwie gehört das zu jeder Vitae eines Schachspielers.

Peter Lehmann gab mit Schwarz sein Debüt für den SKB 4. Sein junger Gegner weist in etwa die gleiche Spielstärke auf. Eine spannende Partie war zu erwarten. In der Eröffnung und Züge danach geschah nichts Bedeutendes. Peter hatte einen isolierten Bauern am Damenflügel, dafür verbaute der Läufer des Gegners auf e 3 einen wichtigen Zentrumsbauer den Start in die Partie. Aber für beide war es schwierig einen Plan zu verfolgen. Es gab nicht die Möglichkeit einen Königsangriff zu starten oder durch irgendwelche prima Züge Material zu gewinnen. Die Stellung war ausgeglichen. Keiner fand ein Motiv. Dabei hatte es genau ein zentrales Motiv - die offene C-Linie! Es wäre darum gegangen, sie mit den Türmen zu besetzen und so feine Nadelstiche zu setzen. Da hätte Pesche sogar Vorteile erzielen können. Anstelle dieses Motiv zu bearbeiten, zog er um den 18 Zug herum seinen Springer auf die H-Linie. Mein Gefühl sackte, wie zuvor bei Andre, in tiefe Tiefen. Es gibt Eröffnungen, wo der Springer dort eine wichtige Rolle spielt. In normalen Partien gehören Springer nicht dorthin. "Springer am Rande ist eine Schande." Ein Bonmot das wir alle schon gehört und (hoffentlich) nicht mehr vergessen haben. Das war bei Pesche genau so. Mit diesem Zug stellte er nicht nur den Springer ins Abseits - sondern gab auch noch einen wichtigen Bauern her und erhielt dadurch eine schwache Bauernstruktur. Der Schock sass auch bei Peter tief, denn danach fand er nicht mehr in die Partie zurück und gab Haus und Hof her. Bis ein Matt seinen Leiden ein Ende setzte. Auch hier vermasselte ein Zug ein positives Resultat.

Das Fazit: Die Impfquote sagt doch nicht so viel aus. Das Ziel wurde erreicht - aber es lag viel, viel mehr drin! jb


  1. Runde: SK Bern 4 - SK Langenthal 2

Bern 4 - Langenthal 2 3:1 (Hofer - Lindegger ½-½ , Eichelberger - Bender 1:0, Serempus - Ellenberger 1:0, Gil - Guyot 1:0)


Einseitiges Duell der Generationen

Das Leben und Schach schreiben Geschichte und Geschichten. So war es vor über 20 Jahren als der Berner Quartierschachclub Münster 78 (benannt nach der Wohnadresse des damaligen Präsidenten) in Bulle das Aufstiegsspiel zur 1. Liga bestritt. Das Spiel endete 3:3. Die Fribourger wollten bereits ein Wiederholungsspiel in Bern abmachen. Es gab damals jedoch schon die Regelung mit den Brettpunkten und da das 1. Brett gewonnen wurde, stieg der Quartierclub in die 1. Liga auf.

Beim Berner Club spielte Serge Serempus (auch Säm Schneider war bei diesem legendären Aufstiegsspiel dabei). Ich spielte ebenfalls in diesem Verein, der fast so viele Nationalitäten wie Spieler hatte. Das war quasi eine gelebt Integration, bevor das Thema gross politisiert wurde. Oscar Gil sahen wir damals regelmässig im Clublokal Breitschträff.

Über 20 Jahre danach treffen wir uns wieder in der Zunft zu Metzgeren. Serge spielte nach 20 Jahren Pause wieder eine gewertete Partie, Oscar spielte überhaupt seine erste gewertete Partie. Auch Roger Eichelberger gab für den SKB sein Debüt. Ergänzt wurde das Trio durch den erfahrenen Heinz Hofer. Und ich arrangierte und arbitrierte das Spiel gegen Langenthal 2.

Jeder des Trios spielte gegen eine(n) Langenthaler Schülerin oder Schüler. Es war ein Kampf der Generationen - sogar ein Supergenerationenkampf, da an zwei Brettern der Altersunterschied weit mehr als 50 Jahre betrag. Das war dann auch das längste an der ganzen Affiche. Denn nach guter Eröffnungen bauten die jungen Langenthaler kollektiv schnell ab, verschenkten Figuren en gros und gingen um den 20. Zug ein- resp. zweizügig matt. Nach knapp einer Stunde hatten wir bereits gewonnen.

Eine wirkliche Schachpartie fand am 1. Brett statt. Dort traf Heinz Hofer mit Weiss auf den favorisierten Langenthaler Mannschaftsleiter Fredy Lindegger. Das war kein Generationenkampf, sondern eine lange, vorzüglich geführte Partie von Heinz. Nach solider Eröffnung konnte er seine Stellung ausbauen und stand bald, mit dem Läuferpaar gegen Springer/Läufer mit aktiverem Turm und König, klar besser. Der Langenthaler überliess das Spielen lange seinem Gegner und sagte einsichtig nach der Partie: „Ich habe uninspiriert gespielt“. Nach dem Tausch sämtlicher Leichtfiguren kam es zu einem Turmendspiel mit klarem Vorteil für den Berner. Aber eben - Turmendspiele haben ihre Tücken und gerade dabei verlor Heinz den Faden. Anstelle den Vorteil in eine Gewinnstellung zu verwandeln, wurden die Bauern so getauscht, dass nach mehr als 3 Stunden klar wurde, dass es keinen Sieger geben wird. Beide einigten sich auf Remis. Mit 3.5:0.5 gegen Langenthal 2 gelang SKB 4 ein prima Start in SMM! jb