Viertes Turnier Urwaldschach

 

Das vierte Turnier der ThemenserieUrwaldschachist Geschichte. Am zwölften November fanden sich ein halbes dutzend Teilnehmer ein, um zu den vorgeschriebenen Eröffnungszügen <1.e4 e6 2.d4 b5 3. Lxb5> ein Blitzturnier mit sieben Minuten Bedenkzeit zu spielen. Es spielte Jeder gegen Jeden je einmal mit Weiß und Schwarz. Leider fanden David Weisstanner, Julian Kellerhals, Noël Studer (der an der Weltmeisterschaft in der Türkei spielt) und Werner Nelissen den Weg in den Urwald diesmal nicht. Erstmals teil nahm dafür Ivan Hajos. Gesamtbilanz am Ende des Turniers: Fünfzehn Siege für den Führer der weißen Figuren, elf Siege für den Führer der schwarzen Figuren und vier Partien mit Punkteteilung.

Erster Lukas Kulczyk mit neuneinhalb Punkten aus zehn Partien und einem Preisgeld von zwölf Franken

Zweiter David Schaffner mit dies mal nur sieben  Punkten aus zehn Partien und einem Preisgeld von trotzdem neun Franken

Dritter Gabriel Hefti mit viereinhalb Punkten aus zehn Partien und einem Preisgeld von sechs Franken

Vierter der Sieger des Freitagsturniers vom sechsten November Gabor Bölkény mit vier Punkten aus zehn Partien und drei Franken Preisgeld

 

Fünfter Moritz Vollenweider mit dreieinhalb Punkten aus zehn Partien

 

Sechster Ivan Hajos mit eineinhalb Punkten aus zehn Partien

Im Jackpot, der im sechzehnten Turnier zur Auszahlung kommen wird, befinden sich achtundzwanzig Franken achtzig.

 

Statistisches zu den bisher gespielten Eröffnungen :

 

 

U

R

   W

         A

           L

              DS

                   C

                         H

                                   ACH

 

 

HALLOWEEN

 

1.e4 e5

2.Sf3 Sc6

3.Sc3 Sf6

4.Sxe5 Sxe5

5.d4 Sc6 od. Sg6

 

GEIER

 

1.d4 c5

2.d5 Sf6

3.c4 Se4

 

NORDWALDER

 

1.e4 e5

2.f4 Df6

 

SCHLENKERIANA

 

1. e4 e6

2. d4 b5

3. Lxb5

 

WEISSERGEBNIS %

 

 

50

 

67

 

56

 

56

 

SCHWARZERGEBNIS %

 

 

50

 

33

 

44

 

44

 

Als aussichtsreichste exotische Eröffnung erwies sich somit bisher das Halloweengambit, am fluguntauglischten der Geier.

 

Beleg dafür war die erste Runde des sich im Gang befindlichen traditionsreichen Lysser Opens, in welcher der Führer der weissen Figuren vom unschätzbaren Erfahrungsfundus aus dem nur kurz zurück liegenden Inauguralanlass dieser Turnierserie zehren und den Präsidenten des Schachklub Lyss mit dem Halloweengambit in einer erfrischenden Angriffspartie besiegen konnte.  

 

Gabriel Hefti – Victor Balli

Lysser Open, Erste Runde, sechsundzwanzigster Oktober

HALLOWEENGAMBIT

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.Sxe5 Sxe5 5.d4 Sg6 6.e5 Sg8 7.Lc4 d6 8.Df3 Le6 9.Dxb7 Lxc4 10.Dc6+ Ke7 11.Dxc4 dxe5 12.0–0 f6 13.b3 Dd7 14.La3+ Ke8 15.dxe5 Lxa3 16.De4 c6 17.Tad1 De6 18.Da4 Le7 19.f4 Sh6 20.Sd5 Tc8 21.exf6 gxf6 22.Tfe1 Dd6 23.Kh1 Sg4 24.Sxe7 Sf2+ 25.Kg1 Dxd1 26.Txd1 1–0

 

Das fünfte Turnier der Serie findet am zehnten Dezember statt. Unumgänglich sind dann die eröffnenden Züge 1.e4 b6 2.d4 Lb7 3.Lg5 Lxe4 4.d5, das sogenannte Naselwaus.